Slide item 1
Slide item 2
Slide item 3
Slide item 4
Slide item 5
Slide item 6
Slide item 7
Slide item 8
Slide item 9
Slide item 10

Das Finale des ADAC GT Masters zeigte sich für das Team rhino´s Leipert Motorsport von seiner gemischten Seite. War das Team aus Wegberg im ersten Rennen mal wieder vom Pech verfolgt, konnte das deutsch/finnische Duo David Mengesdorf/Mika Vähämäki im letzten Saisonlauf mit Rang sieben in die Punkte fahren.

Dabei hatte der vorletzte Lauf sehr gut angefangen. Mengesdorf war von Platz 18 aus ins Rennen gestartet und arbeitete sich schnell nach vorne. Kurz vor dem Boxenstopp rangierte er bereits auf der achten Position. Doch auf dem Weg in die Boxengasse fuhr er über einen Randstein und der Motor des Lamborghini Gallardo ging plötzlich aus. Nach rund 20 Sekunden ließ er sich wieder starten und Mengesdorf kam zum Fahrerwechsel. Allerdings musste Vähämäki wenig später eine Durchfahrtsstrafe antreten, da sein Teamkollege zuvor vier Mal über die weiße Streckenbegrenzungslinie der ersten Kurve gefahren war. Damit blieb dem Duo Mengesdorf/Vähämäki am Ende nur noch der 17. Rang.

Der zweite Lamborghini Gallardo mit dem Duo Tobias Neuser/Oleg Petrishin startete von der 19. Position ins Rennen. Neuser kam allerdings noch in der ersten Runde von der Strecke ab und büßte einige Plätze ein. In der 18. Runde übergab er an seinen Teamkollegen, der sich als 23. einreihte. Leider war der Boxenstopp mit Petrishin eine Sekunde zu kurz gewesen und der Russe musste eine Stopp&Go-Strafe antreten. Der Lamborghini mit der St.-Nr. 12 kam auf dem 25. Rang ins Ziel.

Im zweiten Rennen konnte das Duo Vähämäki/Mengesdorf endlich ihr Potenzial in ein gutes Ergebnis umsetzen. Der Finne ging von Rang 26 ins Rennen und konnte schnell einige Positionen gutmachen. Nach der ersten Runde lag er bereits auf Rang 19. In der 17. Runde kam er auf Rang elf liegend zum Fahrerwechsel rein und übergab das Steuer nach einer herausragenden Leistung an Mengesdorf. Der Deutsche machte es seinem finnischen Kollegen gleich und marschierte ebenfalls viele Plätze nach vorne. Nach 35 Runden überquerte er als sensationeller Siebter die Ziellinie. Damit sicherte das Fahrerduo Mengesdorf/Vähämäki sich und seinem Team die nächsten Meisterschaftspunkte.

Das Schwesterauto beendete das zweite Rennen auf dem 27. Rang. Petrishin fuhr den Start und Neuser übernahm in der in der 14. Runde den Lamborghini Gallardo mit einer Runde Rückstand. Der Deutsche überzeugte vor allem mit seinen Rundenzeiten, wobei er sich zwischenzeitlich sogar am Spitzenreiter vorbeischob und sich damit wieder entrundete. Selbst gegen Ende des Rennens konnte er die Zeiten der Spitze mitgehen.

Ingo Leipert, Teamchef rhino´s Leipert Motorsport: „Diese Saison war für uns nicht einfach. Durch die vielen Fahrerwechsel kam innerhalb des Teams keine Konstanz auf. Das hat man dann schlussendlich in den Ergebnissen gesehen. Festzuhalten ist jedoch, dass wir mit erfahrenen Fahrern grundsätzlich auf der Pace waren und auch gute Ergebnisse einfahren konnten, wenn das Fahrerduo eingespielt war. Mika und David waren ein sehr gutes Duo und haben gezeigt, was möglich gewesen wäre. Im letzten Rennen 19 Positionen gutzumachen ist schon eine Hausnummer! Tobias hat auch in Hockenheim wieder gezeigt, dass er mit dem Lamborghini sehr gut zu recht kommt. Er und Mika sind als GT-Neueinsteiger für uns alle eine sehr positive Überraschung!

Die ADAC GT Masters 2011 ist mit 40 Fahrzeugen von 10 verschiedenen Herstellern und einer live Übertragung im Free-TV die wohl stärkste Sportwagen Serie weltweit und genießt einen hervorragenden Ruf, auch im Ausland.

Der Fahrzeugwechsel des Teams für 2011 auf den Lamborghini Gallardo war auf jeden Fall die richtige Entscheidung. Wir haben bei allen Starts im ADAC GT Masters 2011 (bei 16 Rennen und 2 Fahrzeugen immerhin 32) keinen einzigen technischen Defekt hinnehmen müssen! Das Fahrzeug ist absolut standfest und zuverlässig. Die Zusammenarbeit mit Reiter Engineering ist ebenfalls hervorragend! Für nächstes Jahr hoffen wir, auf dieser Basis ein schlagfertiges Paket schnüren zu können, um ein Wort um die Meisterschaft mitreden zu können!"

Sehr zufrieden mit dem zweiten Rennwochenende in der Blancpain Endurance Series reiste das Team rhino´s Leipert Motorsport aus dem spanischen Navarra ab. Das portugiesische Trio Duarte Felix da Costa, Lourenço Beirão da Veiga und Ricardo Bravo sicherte sich im orange/schwarzen Lamborghini Gallardo GT3 den dritten Rang in der Pro/Am-Wertung. Das Schwesterfahrzeug mit dem Finnen Mika Vähämäki, dem Niederländer Olivier Tielemans und dem Deutschen Dennis Vollmair erreichte nach einem technischen Problem doch noch den gesamt 21. Platz.

Nach den Qualifying Sessions sprang für den Lamborghini mit der Start-Nr. 6 und den portugiesischen Piloten die 15. Position heraus, für das zweite Trio mit der Start-Nr. 7 die 14. Startposition. Beim Start zu dem dreistündigen Rennen konnten die Startfahrer Da Veiga und Vähämäki ihre Positionen halten. Der zweite Lauf der Blancpain Endurance Series gestaltete sich höchst turbulent: Gleich zwei Mal musste das Safetycar auf Grund verunfallter Fahrzeuge ausrücken. Die erste Safetycarphase nutzte Team rhino´s Leipert Motorsport, um die Start-Nr. 6 mit da Veiga zum Fahrerwechsel an die Box zu holen. Als Bravo auf die Strecke zurückkehren wollte, schaltete die Boxenampel auf Rot, da das gesamte Fahrzeugfeld die Boxengasse passierte. So verlor Bravo einige Positionen, die er in den kommenden Runden wieder zurückeroberte. In der 65. Runde übernahm da Costa, machte nochmals mit konstant guten Zeiten Plätze gut und überquerte als Gesamtzehnter die Ziellinie. Das Team freute sich über den dritten Platz auf dem Podium in der Pro/Am-Wertung, somit liegt das portugiesische Trio in der Tabelle auf Position vier.

Vähämäki kam kurz nach dem Schwesterauto in die Box zum Fahrerwechsel. Tielemans, der das Fahrzeug übernahm, hatte bei der Ausfahrt mehr Glück und kam auf Rang sieben liegend wieder auf die Strecke. Kurze Zeit später schaltete sich beim Lamborghini Nr. 7 der Kompressor der pneumatischen Schaltung wegen Überhitzung ab. Der Niederländer Tielemans konnte nicht mehr schalten und musste in die Box. Nach einer rund 20-minütigen Reparaturpause kehrte die Nr. 7 mit Vollmair am Steuer auf Platz 28 liegend ins Rennen zurück. Der Deutsche arbeitete sich mit Spitzenzeiten kontinuierlich nach vorne, machte 7 Positionen gut und kam als 21. ins Ziel.

Ingo Leipert, Teamchef rhino´s Leipert Motorsport: „Ich bin mit dem zweiten Wochenende in der Blancpain Endurance Series sehr zufrieden. Trotz der roten Boxenampel bei Fahrzeug Nr. 6 und dem defekten Kompressor am Schwesterauto haben wir wieder den Beweis für die gute Performance unserer Fahrzeuge und Fahrer erhalten. Ohne die Probleme mit dem Kompressor wäre mit unserem internationalen Trio ganz sicher auch ein Top 5 Platz drin gewesen. Auch unsere portugiesischen Piloten haben eine sehr gute Leistung gezeigt, die mit Rang drei letztendlich belohnt wurde."

Das nächste Rennwochenende in der Blancpain Endurance Series ist gleichzeitig das Saisonhighlight. Am 30. Juli startet in Spa-Francorchamps das 24h Rennen als Teil des Rennkalenders.

Noch ausstehende Rennen der Blancpain Endurance Series 2011: 30. Juli Spa/BEL 27. August Magny Cours/FRA 9. Oktober Silverstone/GB

Der Saisonauftakt der Blancpain Endurance Series in Monza hatte für das Team rhino´s Leipert Motorsport einige nervenaufreibende Tücken auf Lager. Beide Lamborghini Gallardo LP600 GT3 beendeten das Rennen vorzeitig in der Box. Das Trio im Fahrzeug mit der Nummer 7, Olivier Tielemans (NL), Mika Vähämäki (FIN) und Niki Lanik (AUS), mussten mit herausgerissenem defektem Frontsplitter aufgeben. Den Lamborghini mit der Nummer 6 mit den portugiesischen Piloten Ricardo Bravo, Duarte Felix Da Costa und Lourenço Beirão da Veiga stoppten in der letzten Stunde auf Platz 8 der Gesamtwertung liegend Probleme mit der Bremse.

Das Wochenende hatte mit guten Trainingszeiten der sechs Piloten sehr erfolgsversprechend begonnen, obwohl sich die Fahrer noch auf die neue Strecke und auf den Lamborghini einstellen mussten. Zusätzlich wechselte das Team einen Fahrer des Fahrzeuges mit der Nummer 7 aus. Arnaud Peyroles war schlichtweg zu groß, und so sprang der Österreicher Niki Lanik kurzfristig ein. „Die drei genannten Piloten passten von der Körpergröße nicht zusammen. Ein großes Problem, da man den Sitz im Lamborghini nicht verstellen kann", erklärt Teamchef Ingo Leipert. Im Zeittraining am Sonntagvormittag qualifizierte sich der Lamborghini mit der Nummer 7 für den 16. Rang und das Schwesterauto mit der Nummer 6 für Platz 18. Doch die beiden Piloten Vähämäki und Bravo nutzten den Rennstart am Sonntagmittag und die ersten Runden, um einige Positionen gutzumachen. Nach einer halben Stunde kam Vähämäki in langsamer Fahrt an die Box. Bei einer Berührung mit einem Konkurrenten hatte er sich den Frontsplitter abgerissen. Die Zeit reichte nicht mehr aus, um den Lamborghini zu reparieren. In der Zwischenzeit hatte sich das Schwesterauto bereits in die Top10 vorgearbeitet. Doch eine halbe Stunde vor Schluss trat ein Bremsflüssigkeitsverlust an der linken, vorderen Bremse auf und das Team entschied, den Wagen in der Box zu behalten. „Diese Ergebnisse sind sehr ärgerlich, da die Piloten eine gute Leistung gezeigt haben", sagt Leipert nach dem Rennen. „Mit der Nummer 7 hätten wir durchaus aufs Podium kommen können und für das zweite Auto wäre sicherlich ein sechster oder siebter Rang drin gewesen." Das nächste Rennen der Blancpain Endurance Series findet am 22. Mai 2011 im spanischen Navarra statt. Für das Team rhino´s Leipert wird es allerdings schon kommendes Wochenende wieder spannend. Am 24. und 25. April 2011 wird in der Motorsportarena Oschersleben der Saisonauftakt des ADAC GT Masters veranstaltet.

Der heutige Vorsaison-Test in Hockenheim verlief perfekt.

Viel Arbeit für die Ingenieure und Mechaniker, um die neuen Fahrer mit Fahrzeug und Technik vertraut zu machen. Aber es hat sich gelohnt.

Weitere Tests folgen kurzfristig …… hoffentlich mit besseren Außentemperaturen :-)