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Beim ADAC GT Masters im niederländischen Zandvoort präsentierte sich rhino´s Leipert Motorsport als stärkstes Lamborghini Team im Renntrimm. Allerdings verhindert die Einstufung des Lamborghini Gallardo LP 600+ im „Balance of Performance" (BoP) einen Kampf um die Spitzenpositionen. So beendete das Duo David Mengesdorf / Raffi Bader auf Wagen #11 die Läufe drei und vier auf den Positionen 23 und 14 in einem Starterfeld von fast 40 Fahrzeugen. Das Schwesterauto #12 mit den Piloten Gerhard Tweraser und Oleg Petrishin kam auf den Plätzen 31 und 26 ins Ziel.

Auch wenn man den Sprung in die Punkteränge nicht schaffte, so konnte das Duo Mengesdorf / Bader ihr Können zumindest im zweiten Rennen eindrucksvoll unter Beweis stellen. Nach einem hart umkämpften Qualifying startete Bader von der 34. Position. In einem fehlerfreien Rennen mit einem sauberen Boxenstop und konstanten Rundenzeiten konnte das Duo noch auf Platz 14 vorfahren und damit 20 Plätze gut machen.

Im ersten Lauf hatte Tweraser großes Pech, als die vor ihm fahrende Corvette von Heinz-Harald Frentzen bei einer Kollision mit einem Überrundetem abrupt verzögerte. Der Österreicher konnte nicht mehr ausweichen und traf das Fahrzeug des ehemaligen F1-Piloten. Tweraser verlor dadurch wertvolle Positionen, konnte aber mit einer herausragenden Leistung wieder vorfahren und den 31.Platz sichern.

Teamchef Ingo Leipert: „Die vier Piloten haben innerhalb der gegebenen Möglichkeiten einen sehr guten Job gemacht. Natürlich jammert fast jedes Team über die schlechte Einstufung ihrer Fahrzeuge durch die Organisation und fühlt sich benachteiligt, aber was die Einstufung der Lamborghini angeht – es ist eine Frechheit den Fahrern und Teams gegenüber! Bisher hat kein Lamborghini auch nur einen Meisterschaftspunkt gesammelt. Da sitzen teilweise Profis auf den Gallardos, die Woche für Woche nichts anderes machen, als dieses Fahrzeug zu bewegen. Und von einem aufs andere Jahr sind die Fahrer nicht mehr in der Lage die Fahrzeuge auch nur annähernd in den Bereich der Top10 zu stellen? Momentan sind die Lamborghini im ADAC GT Masters nur noch Platzhalter und Statisten, um das Feld zu füllen. Dass wir durch die Balance of Performance keine Chance auf die vorderen Plätze haben, ist für uns alle sehr frustrierend. Hier muss etwas Gravierendes passieren, sonst muss man an dem Sinn weiterer Starts für uns zweifeln!"

Die Läufe fünf und sechs des ADAC GT Masters starten am 9. und 10. Juni auf dem Sachsenring. Zuvor reist das Team rhino´s Leipert Motorsport ins spanische Navarra, wo vom 25. – 27. Mai die nächste Runde in der FIA GT3 Europameisterschaft stattfindet.

Leipert Motorsport startet zum ersten Rennwochenende der ADAC GT Masters in die Magdeburger Börde. Die zwei Lamborghini Gallardo LP600 GT3, mit denen das Team antreten wird, tragen – wie in der Saison 2011 – die Start-Nummern 11 + 12. Der Lamborghini Gallardo #11 ist besetzt mit dem Fahrerduo David Mengesdorf (21/D) und Raffi Bader (23/CH). Mengesdorf konnte bereits 2011 erste Erfolge mit dem Team feiern und geht hoch motiviert in seine zweite Saison. Der Schweizer Raffi Bader kann auf erfolgreiche Einsätze im Porsche Carrera Cup, Porsche Super Sports Cup und den 24h von Dubai zurückblicken. Das Schwesterauto mit der #12 wird pilotiert von dem Fahrerduo Gerhard Tweraser (23/A) und Oleg Petrishin (45/RUS). Der Österreicher Tweraser ist ebenfalls kein Unbekannter für das Team rhino’s Leipert, nahm er doch bereits 2011 im Lamborghini Gallardo am 24h Rennen in Dubai teil und zeigte eine sehr gute Performance. Unterstützen wird Tweraser in der laufenden Saison den russischen Gentleman-Fahrer Oleg Petrishin, der schon 2011 mit dem Team alle Rennen auf der Start-Nr. 12 absolviert hat. Teamchef Ingo Leipert: „Die Saison der ADAC GT Masters 2012 wird mit Sicherheit kein Zuckerschlecken, da voraussichtlich mehr als 40 Fahrzeuge an den Start gehen werden. Wir hoffen jedoch gerade mit der Paarung Bader/Mengesdorf für positive Schlagzeilen sorgen zu können. Die #12 wird hoffentlich entscheidende Akzente in der Amateurwertung setzen können, die gerade für einen Gentleman-Piloten wie Oleg sehr wichtig ist. Aber auch Gerhard Tweraser hat die Chance, sich speziell in den Trainings und Qualifikationen ins Rampenlicht  zu setzen. Ich bin sicher, er wird unseren anderen beiden Talenten in nichts nachstehen.“

Termine ADAC GT Masters 2012: 31.03.-01.04.2012     Oschersleben 05.-06.05. 2012        Zandvoort (NL) 09.-10.06.2012         Sachsenring 14.-15.07.2012         Nürburgring (Truck GP) 11.-12.08.2012         Red Bull Ring (A) 25.-26.08.2012         Lausitzring 15.-16.09.2012         Nürburgring 29.-30.09.2012         Hockenheimring

rhino´s Leipert Motorsport verbrachte die Osterfeiertage in der Motorsportarena Oschersleben in der Magdeburger Börde. Dort setzte das Team aus Wegberg zwei Lamborghini Gallardo LP600+ beim Saisonauftakt des ADAC GT Masters ein. Das deutsche Duo David Mengesdorf und Dennis Vollmair pilotierten das Fahrzeug mit der Nummer 11, der Russe Oleg Petrishin und der Deutsche Marcel Leipert den Lamborghini mit der Nummer 12. Für Vollmair und Petrishin bedeutete der Saisonauftakt auch das erste Rennen in einem GT3-Boliden und das in einem imposanten Feld von 38 Fahrzeugen.

Den ersten Saisonlauf am Sonntag ging Mengesdorf von der 15. Position aus an und konnte in den ersten Runden gleich 5 Positionen gutmachen. In der 20. Runde übergab er den Lamborghini auf Rang zehn liegend an seinen Teamkollegen Vollmair. Leider drehte sich dieser vier Runden später und büßte einige Plätze ein. Trotz des Drehers überquerte der Lamborghini nach dem einstündigen Rennen die Ziellinie auf einem guten 16. Rang. Der zweite Lauf am Ostermontag stand von vorneherein unter keinem guten Stern: Nach einem technischen Problem im Qualifying musste Vollmair von ganz hinten starten. Nach einem Gewühl in der Startphase fand sich der Lamborghini mit der Nummer 11 im Kiesbett wieder und konnte erst zwei Runden später befreit werden. Mengesdorf übernahm den Lamborghini in der 17. Runde und kam auf Rang 28 ins Ziel. Vor allem im letzten Renndrittel zeigte Mengesdorf eine hervorragende Leistung, als er konstant schneller als das Führungstrio unterwegs war.

Im zweiten Lamborghini startete Petrishin vom 33. Startrang ins erste Rennen am Ostersonntag und übergab das Fahrzeug in der 17. Runde an seinen Teamkollegen Leipert. Da sich der Russe in der Startphase aus dem Gröbsten rausgehalten hatte, waren Reifen und Fahrzeug noch in einem guten Zustand. So konnte Leipert noch einige Positionen gutmachen und fuhr vom 37. Platz noch auf Position 29 vor. Im zweiten Lauf am Montag erwischte Leipert von Position 12 einen sehr guten Start und platzierte sich in der Spitzengruppe. Dort hatte sich nach wenigen Runden eine Kampfgruppe mit bis zu acht Fahrzeugen gebildet: mittendrin der Lamborghini und Marcel Leipert, der sich gut gegen die Konkurrenz durchsetzen konnte. In der 22. Runde übergab er auf Position 7 liegend an Petrishin, dem allerdings noch Erfahrung im Umgang mit den strapazierten Reifen und dem für ihn neuen GT3 Sportwagen fehlt. Am Ende blieb der 23. Rang.

Teamchef Ingo Leipert: „Auch wenn die Ergebnisse es noch nicht zeigen, haben sich die Piloten gut geschlagen. David und Dennis hatten Pech - nicht nur im Qualifying, auch im Rennen. Doch die Rundenzeiten sahen sehr gut aus und lassen uns wirklich positiv auf die nächsten Veranstaltungen hoffen. Wenn die beiden ohne Zwischenfälle durchgefahren wäre, wäre sicherlich ein Platz in den Top 10 drin gewesen. Oleg merkt man noch die fehlende Erfahrung im GT3-Boliden an. Doch er setzt unsere Tipps um und wird in den kommenden Rennen sicherlich in der Amateurwertung weiter nach vorne kommen."

Die Fahrer und das ADAC GT Masters

Der 20-jährige Mengesdorf fuhr 2010 im Porsche Carrera Cup Deutschland und bestritt damit seine erste Saison in einem Sportwagen. Zuvor startete er zwei Jahre in der Formel BMW Europa. Auch sein Teamkollege, der 21-jährige Vollmair, hat seinen Backround im Formelsport. 2009 und 2008 ging er im ADAC Formel Masters an den Start.

Der Russe Petrishin zählt mit seinen 44 Jahren zu den erfahreneren Piloten. Seit 2007 war er in der Division eins der ADAC Procar unterwegs und versucht nun den Umstieg in den Sportwagen. Dabei unterstützt ihn der 26-jährige Profi-Rennfahrer und Motorsport-Instruktor Marcel Leipert.

Das ADAC GT Masters ist eine Sportwagenserie für GT3 Fahrzeuge und wurde 2007 ins Leben gerufen. Im Starterfeld sind neben dem Lamborghini Gallardo auch andere Traumwagen wie Alpina BMW B6, Corvette, Dodge Viper, Ferrari, Porsche, Mercedes AMG SLS und Audi R8 vertreten. Pro Fahrzeug treten zwei Piloten an, die sich das einstündige Rennen teilen. Pro Rennwochenende werden zwei Zeittrainings und zwei Rennen ausgefahren.

Rennkalender 2011: 23.04.- 25.04.2011 Oschersleben 12.05.- 15.05.2011 Sachsenring 10.06.- 12.06.2011 Zolder (B) 08.07.- 10.07.2011 Nürburgring 12.08.- 14.08.2011 Red Bull Ring (A) 16.09.- 18.09.2011 Assen (NL) 30.09.- 02.10.2011 Hockenheim

Das Finale des ADAC GT Masters zeigte sich für das Team rhino´s Leipert Motorsport von seiner gemischten Seite. War das Team aus Wegberg im ersten Rennen mal wieder vom Pech verfolgt, konnte das deutsch/finnische Duo David Mengesdorf/Mika Vähämäki im letzten Saisonlauf mit Rang sieben in die Punkte fahren.

Dabei hatte der vorletzte Lauf sehr gut angefangen. Mengesdorf war von Platz 18 aus ins Rennen gestartet und arbeitete sich schnell nach vorne. Kurz vor dem Boxenstopp rangierte er bereits auf der achten Position. Doch auf dem Weg in die Boxengasse fuhr er über einen Randstein und der Motor des Lamborghini Gallardo ging plötzlich aus. Nach rund 20 Sekunden ließ er sich wieder starten und Mengesdorf kam zum Fahrerwechsel. Allerdings musste Vähämäki wenig später eine Durchfahrtsstrafe antreten, da sein Teamkollege zuvor vier Mal über die weiße Streckenbegrenzungslinie der ersten Kurve gefahren war. Damit blieb dem Duo Mengesdorf/Vähämäki am Ende nur noch der 17. Rang.

Der zweite Lamborghini Gallardo mit dem Duo Tobias Neuser/Oleg Petrishin startete von der 19. Position ins Rennen. Neuser kam allerdings noch in der ersten Runde von der Strecke ab und büßte einige Plätze ein. In der 18. Runde übergab er an seinen Teamkollegen, der sich als 23. einreihte. Leider war der Boxenstopp mit Petrishin eine Sekunde zu kurz gewesen und der Russe musste eine Stopp&Go-Strafe antreten. Der Lamborghini mit der St.-Nr. 12 kam auf dem 25. Rang ins Ziel.

Im zweiten Rennen konnte das Duo Vähämäki/Mengesdorf endlich ihr Potenzial in ein gutes Ergebnis umsetzen. Der Finne ging von Rang 26 ins Rennen und konnte schnell einige Positionen gutmachen. Nach der ersten Runde lag er bereits auf Rang 19. In der 17. Runde kam er auf Rang elf liegend zum Fahrerwechsel rein und übergab das Steuer nach einer herausragenden Leistung an Mengesdorf. Der Deutsche machte es seinem finnischen Kollegen gleich und marschierte ebenfalls viele Plätze nach vorne. Nach 35 Runden überquerte er als sensationeller Siebter die Ziellinie. Damit sicherte das Fahrerduo Mengesdorf/Vähämäki sich und seinem Team die nächsten Meisterschaftspunkte.

Das Schwesterauto beendete das zweite Rennen auf dem 27. Rang. Petrishin fuhr den Start und Neuser übernahm in der in der 14. Runde den Lamborghini Gallardo mit einer Runde Rückstand. Der Deutsche überzeugte vor allem mit seinen Rundenzeiten, wobei er sich zwischenzeitlich sogar am Spitzenreiter vorbeischob und sich damit wieder entrundete. Selbst gegen Ende des Rennens konnte er die Zeiten der Spitze mitgehen.

Ingo Leipert, Teamchef rhino´s Leipert Motorsport: „Diese Saison war für uns nicht einfach. Durch die vielen Fahrerwechsel kam innerhalb des Teams keine Konstanz auf. Das hat man dann schlussendlich in den Ergebnissen gesehen. Festzuhalten ist jedoch, dass wir mit erfahrenen Fahrern grundsätzlich auf der Pace waren und auch gute Ergebnisse einfahren konnten, wenn das Fahrerduo eingespielt war. Mika und David waren ein sehr gutes Duo und haben gezeigt, was möglich gewesen wäre. Im letzten Rennen 19 Positionen gutzumachen ist schon eine Hausnummer! Tobias hat auch in Hockenheim wieder gezeigt, dass er mit dem Lamborghini sehr gut zu recht kommt. Er und Mika sind als GT-Neueinsteiger für uns alle eine sehr positive Überraschung!

Die ADAC GT Masters 2011 ist mit 40 Fahrzeugen von 10 verschiedenen Herstellern und einer live Übertragung im Free-TV die wohl stärkste Sportwagen Serie weltweit und genießt einen hervorragenden Ruf, auch im Ausland.

Der Fahrzeugwechsel des Teams für 2011 auf den Lamborghini Gallardo war auf jeden Fall die richtige Entscheidung. Wir haben bei allen Starts im ADAC GT Masters 2011 (bei 16 Rennen und 2 Fahrzeugen immerhin 32) keinen einzigen technischen Defekt hinnehmen müssen! Das Fahrzeug ist absolut standfest und zuverlässig. Die Zusammenarbeit mit Reiter Engineering ist ebenfalls hervorragend! Für nächstes Jahr hoffen wir, auf dieser Basis ein schlagfertiges Paket schnüren zu können, um ein Wort um die Meisterschaft mitreden zu können!"