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Am Sonntag kannte der Jubel bei rhino´s Leipert Motorsport auf dem portugiesischen Kurs in Portimao keine Grenzen: Nach fünf Podestplätzen gelang dem Team zusammen mit David Mengesdorf und Hari Proczyk auf der Startnummer 11 der erste Sieg in der FIA GT3 Europameisterschaft. Das Duo hatte im Lamborghini Gallardo LP600+ ein sensationelles Rennen absolviert und der Konkurrenz vom Start weg keine Chance gelassen. Mit dem dritten Platz am Samstag hatte rhino´s Leipert Motorsport bereits seine Ambitionen auf die vorderen Plätze bekräftig. Durch diese tollen Resultate belegen sie jetzt den dritten Rang in der Fahrer- und Teamwertung. Eduard Leganov und Riccardo Brutschin im Lamborghini Gallardo LP600+ mit der Startnummer 12 fuhren die Positionen zehn und neun ein.

Im ersten Rennen hatte man sich noch den beiden Mercedes SLS geschlagen geben müssen, die auf dem portugiesischen Kurs zunächst besser zurechtkamen. Doch einen Tag später wendete sich das Blatt: Von Startplatz vier hatte Proczyk am Sonntag erneut die Podiumsplätze direkt vor Augen. Doch der Österreicher wollte mehr und erwischte einen sensationellen Start. Er setzte sich zur Überraschung seiner Konkurrenten noch in der ersten Kurve in Führung. Proczyk zeigte wieder seine Professionalität, indem er über eine sehr lange Renndistanz seine Verfolger in Schach halten konnte. Kurz vor Öffnung des Boxenstoppfensters jedoch konnte er den hinter ihm fahrenden SLS mit Baumann am Steuer auf dem Kurs an der Algarve nicht – ohne ein größeres Risiko einzugehen - hinter sich halten und entschied sich, Baumann passieren zu lassen. Zwei Runden vor Schließung des Boxenstoppfensters holte das Team Proczyk zum Fahrerwechsel an die Box. Mengesdorf übernahm die Startnummer 11, musste die lt. Regelment festgelegte 10Sek. Penalty (Podiumsplatzierung Navarra) absitzen und kam darum auf Position 4 liegend wieder ins Rennen. Innerhalb der nächsten 5 Runden zeigte Mengesdorf ebenfalls wieder seine super Performance und kämpfte sich überlegen auf Platz 1 vor. Damit brachte er den Sieg für das Team rhino´s Leipert nach Hause.

„Das war ein tolles Wochenende für uns", strahlt rhino´s Leipert Teamchef Ingo Leipert. „Schon der 3. Platz im ersten Lauf war Grund zu großer Freude. Aber im zweiten Lauf haben unsere Jungens auf der #11 einen sensationellen Job gemacht. Speziell der Start von Hari und die Überholmanöver von David nach dem Boxenstopp und Fahrerwechsel waren genial. Eduard und Riccardo im Schwesterauto #12 haben sich für ihren ersten Einsatz im Lamborghini Gallardo und in der FIA GT3 EM sehr gut beweisen können. Ich möchte mich auch für die professionelle Arbeit bei allen Teammitgliedern bedanken, ohne die ein solcher Erfolg nicht möglich gewesen wäre. Die Performance der Lamborghini sowie die Zusammenarbeit mit Reiter Engineering ist ebenfalls hervorragend und bestätigt wieder einmal, dass unsere Entscheidung der Zusammenarbeit der richtige Schritt war. "

In der Gesamtwertung liegen Mengesdorf und Proczyk auf dem dritten Rang mit nur einem Punkt Rückstand auf die zweitplatzierten Gaetano Ardagna Perez und Guiseppe Cirò. Auf das Duo an der Spitze mit Dominik Baumann und Maximilian Buhk fehlen nur zwanzig Zähler!

Die nächsten zwei Rennveranstaltungen der FIA GT3 Europameisterschaft stehen noch nicht eindeutig fest. Noch ist nicht sicher, ob im September die Läufe neun und zehn auf der Strecke in Moskau absolviert werden. Das Saisonfinale wird voraussichtlich Ende September auf dem Nürburgring zusammen mit der FIA GT1 WM ausgetragen.

Doch zunächst reist das Team am kommenden Wochenende zum ADAC GT Masters auf den Nürburgring im Rahmen des Truck Grand Prix.

rhino´s Leipert Motorsport kann auf ein sehr erfolgreiches GT3 EM-Wochenende im spanischen Navarra zurückblicken. Nach beiden Läufen jubelten die zwei Piloten Hari Proczyk und David Mengesdorf auf dem Siegerpodest. Nach dem Rennwochenende in Zolder bereits der vierte Podiumsbesuch in Folge. Im orange/schwarzen Lamborghini Gallardo LP600+ fuhren sie die Punkte für den dritten und zweiten Rang ein und liegen damit auf dem vierten Tabellenplatz.

Bereits im Qualifying hatte das österreichisch/deutsche Duo mit der Pole-Position für das erste Rennen und Startplatz drei für Rennen zwei überzeugen können. Mengesdorf nutzte im ersten Lauf die freie Sicht nach vorne gnadenlos aus und setzte sich in Führung und vom Verfolgerfeld ab. Der Boxenstopp inklusive Fahrerwechsel verlief perfekt, allerdings musste der Lamborghini Gallardo 15 Sekunden länger beim Team stehen bleiben – eine „Handicap-Zeitstrafe" lt. Reglement als Folge des sehr guten Ergebnisses vom vergangenen Rennwochenende in Zolder. So fiel Proczyk auf den dritten Platz hinter einen Mercedes SLS zurück. Nachdem er im Zweikampf Platz 2 erobert hatte, kam es zum „Konter" des Mercedes-Piloten, der den Österreicher bei einem optimistisch durchgeführten Bremsmanöver umdrehte. Zum Glück hielt sich der Schaden in Grenzen und Proczyk reihte sich auf Platz fünf wieder ein. Nach einer rasanten Aufholjagd und sehenswerten Überholmanövern konnte er wieder verlorenen Boden gut machen und die Ziellinie auf dem dritten Rang überqueren.

Im zweiten Rennen - nur wenige Stunden später - stand der Lamborghini Gallardo wieder perfekt vorbereitet in der Startaufstellung. Die Zuschauer sahen zu Beginn des Rennens einen sehenswerten Kampf von Proczyk mit Mika Vähämäki im Mercedes SLS und Dino Lunardi im Audi R8. Nach dem Boxenstopp – in dem abermals eine „Zeitstrafe" für den vorangegangenen Podiumserfolg abgesessen werden musste - reihte sich Mengesdorf auf dem vierten Platz ein. Der Deutsche fackelte nicht lange und arbeitete sich souverän und konsequent auf die zweite Position vor.

„Das war wieder ein sensationelles Wochenende für uns", freut sich rhino´s Leipert Motorsport Teamchef Ingo Leipert. „Natürlich ärgert uns die Kollision im ersten Rennen. Die wäre nicht nötig gewesen und hat uns unter Umständen wertvolle Punkte gekostet, aber Hari und David haben einen riesig guten Job gemacht. Die Rennen in der FIA GT3 sind an Spannung nicht zu überbieten. Mich freut zudem, dass wir beweisen konnten, dass unsere Leistung vom vergangenen Rennwochenende keine Eintagsfliege war."

In der Tabelle liegen Hari Proczyk und David Mengesdorf nach vier Podiumsbesuchen in vier Rennen mit 69 Punkten bereits auf dem vierten Rang in der Europameisterschaft. Eine überzeugende Leistung von Team und Fahrern, denen schließlich die Punkte aus den ersten beiden Rennen fehlen, indem sie nicht am Start waren. Die nächste Chance auf den Angriff des Spitzentrios hat das Team rhino´s Leipert Motorsport am Wochenende des 8. Juli im portugiesischen Portimao an der Algarve.

Bereits wenige Tage nach dem Saisonstart im ADAC GT Masters reiste das Team rhino´s Leipert Motorsport ins französische Nogaro zum Auftakt der FIA GT3 Europameisterschaft.

Team und Fahrerduos Filip Sladecka (SVK)/Gerhard Tweraser (AUT) auf der #11 und Jesse Laine (FIN)/Gilles Vannelet (FRA) auf der #12 nutzten auf nasser Strecke am Sonntag die Chance, das vorhandene Potenzial eindrucksvoll unter Beweis zu stellen.

Die Piloten in den zwei orange-schwarzen Lamborghini Gallardo waren in diesem ersten Rennen auf nassem Asphalt nicht vom immer noch fehlenden Topspeed abhängig. Sladecka und Vannelet starteten vom sechsten und siebten Startplatz die Jagd auf die Spitze. Ein extrem spannendes Rennen, in dessen Verlauf die vier Piloten zahlreiche spektakuläre Überholmanöver auf ihrem Weg nach vorne zeigten; auch die Boxenstopps waren perfekt. Nach dem einstündigen Rennen überquerte Tweraser auf Rang zwei die Ziellinie. Das Schwesterauto mit Laine hinter dem Steuer erreichte trotz eines Drehers in der ersten Hälfte des Rennens einen guten fünften Rang.

Die phänomenale Leistung wurde für die St.-Nr. 11 aber nicht belohnt: Das Duo Sladecka/Tweraser wurde nachträglich aus der Wertung genommen. Sie hatten nach einem Rennunfall eine sehr strittige Durchfahrtsstrafe nicht angetreten – doch der Fehler lag nicht nur bei ihnen. Normalerweise wird eine Strafe auf der Start-/Ziel-Gerade angezeigt, allerdings war in Nogaro ein anderer Posten im Streckenverlauf dafür zuständig. Darauf hatte die Rennleitung in der Fahrerbesprechung nicht hingewiesen. Das Team selbst hatte alles getan, um ihren Piloten zu informieren. Leider war der Funk ausgefallen und die Boxenmauer soweit von der Strecke entfernt, dass der Pilot die Boxentafel nicht sehen konnte.

„Die Rennleitung hat später den Fehler selbst eingesehen und so durften das Duo Sladecka/Tweraser mit der St.-Nr. 11 trotz der missachteten schwarzen Flagge am zweiten Rennen teilnehmen", so Teamchef Ingo Leipert. „Der Verlust des zweiten Platzes war natürlich extrem schmerzhaft. Wir hatten so viel Vorsprung, dass wir auch mit der Durchfahrtstrafe noch auf Rang zwei geblieben wären." Eine Boxendurchfahrt in Nogaro dauert etwa 20 Sekunden – der Vorsprung auf Position 3 betrug zu dem Zeitpunkt bereits 30 Sekunden. Das Duo Laine/Vannelet erbte damit den vierten Rang.

Gerne hätte das Team rhino´s Leipert Motorsport am Ostermontag zum zweiten Rennen die starke Leistung vom Vortag wiederholt, doch wie in Oschersleben bei der ADAC GT Masters war beim 2. Rennen in Nogaro die Strecke trocken. Somit war das Team auch hier der für sie negativen Balance of Performance - und dem damit fehlenden Topspeed - ausgeliefert.

Tweraser ging erneut vom sechsten Rang aus ins Rennen, Laine hatte mit Startplatz zehn einen weiteren Weg vor sich. Das Duo Sladecka/Tweraser musste sich im Ziel mit dem achten Rang zufrieden geben, Laine und Vannelet sicherten sich die neunte Position.

„Von unserer Leistung her können wir mit diesem Wochenende durchaus zufrieden sein. Bis auf ein Problem mit der Elektronik im freien Training liefen die beiden Lamborghini einwandfrei", fasst Teamchef Ingo Leipert zusammen. „Auch die vier Fahrer waren sehr gut unterwegs. Speziell Filip und Jesse saßen das erste Mal bei einer Veranstaltung im GT3 Lamborghini und haben ihr Bestes gegeben, was auch durch Jesse Laines schnellste Rennrunde im Regen des ersten Laufes bewiesen wurde. Wir erwarten jetzt für die nächste Veranstaltung auf eine fairere „Balance of Performance", um den anderen Herstellern auf den Geraden ebenbürtig zu sein."

In der Tabelle belegen Laine und Vannelet den sechsten Meisterschaftsrang, Sladecka und Tweraser liegen auf Position neun. Bereits in zwei Wochen haben sie die Chance, weitere Punkte zu sammeln. Die zweite Veranstaltung der GT3 Europameisterschaft wird vom 21.-22. April im belgischen Zolder ausgetragen.

Eine gute Reifentaktik, die passende Strategie und eine hervorragende Leistung der zwei Piloten waren am Wochenende bei der FIA GT3 Europameisterschaft im belgischen Zolder der Schlüssel zum Erfolg. Bei den äußerst schwierigen und wechselhaften Witterungsbedingungen überzeugte das Team rhino´s Leipert Motorsport genau mit diesen Attributen und sicherte sich zusammen mit dem Duo Hari Proczyk / David Mengesdorf im Lamborghini Gallardo LP 600+ #11 in beiden Rennen den zweiten Platz.

Den Grundstein für den Erfolg hatten der Österreicher und der Deutsche bereits im Zeittraining gelegt, als sie sich für beide Rennen für den vierten Startplatz qualifizierten. Jedoch brauchte es die richtige Reifenwahl, um die Position an der Spitze halten zu können. Zu Beginn der Rennen fiel die Entscheidung nicht schwer, da es in Strömen regnete. Die Einführungsrunde des zweiten Laufes musste sogar wegen zu starker Niederschläge abgebrochen werden – der Start erfolgte dann mit 10-minütiger Verspätung.

Schwieriger war die Entscheidung, auf welchen Reifen nach dem Fahrerwechsel das insgesamt einstündige Rennen beendet wird. Im ersten Rennen am Samstag entschied man sich bei Leipert Motorsport während des Boxenstopps und Fahrerwechsels, auf Regenreifen zu bleiben. Durch diese Entscheidung und seine gute Performance gelang es Mengesdorf während seines Stints, die Führung zu erlangen. Gegen Ende des Rennens trocknete die Strecke aber stärker als vermutet ab, somit musste Mengesdorf einen mit Slickreifen bestückten Ferrari 458 Italia an sich vorbeiziehen lassen. Er verteidigte dann sehr erfolgreich den zweiten Rang gegen den drittplatzierten Ferrari 458 Italia.

Im zweiten Rennen wechselte das Team auf Slicks, als Proczyk beim Fahrerwechsel hinter dem Steuer des Lamborghini Gallardo Platz nahm. Auf der abtrocknenden Strecke die richtige Entscheidung. Der Österreicher fuhr souverän auf Rang drei vor – bis der Regen 7 Minuten vor Rennende wieder einsetzte. Der Lamborghini performte mit seinem Fahrer allerdings auf der nassen Piste wesentlich besser als der vor ihm fahrende SLS. Somit hatte Proczyk dann die Möglichkeit, 3 Minuten vor Rennende den auf Platz 2 liegenden SLS zu überholen und damit den zweiten Platz 2 des Wochenendes der #11 nach Hause zu fahren.

Eine gute Leistung lieferte auch das Schwesterauto mit den beiden Russen Leo Machitski und Natalia Freidina in der #12 ab. Beide mussten sich zunächst an Auto und Strecke gewöhnen. Trotz der schwierigen Bedingungen, die das ganze Wochenende über herrschten, verbesserten sich die beiden von Runde zu Runde. Sie beendeten die Rennen auf dem neunten und zehnten Rang und sammelten damit auch Punkte in der Meisterschaft.

„Die beiden Rennen sind wirklich super gelaufen", freut sich rhino´s Leipert Teamchef Ingo Leipert. „Wir konnten mit der richtigen Reifenstrategie überzeugen und die beiden Jungs waren richtig schnell und haben einen sehr guten Job gemacht. Auch Leo und Natalia haben unter den schwierigen Bedingungen das Beste herausgeholt."

Der nächste Lauf zur FIA GT3 EM findet in rund einem Monat vom 25.-27. Mai im spanischen Navarra statt. Zuvor tritt das Team rhino´s Leipert im Rahmen des ADAC GT Masters im niederländischen Zandvoort (4.-6. Mai) auf.