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Mit den 24h von Spa fand der Höhepunkt und zugleich die Saisonhalbzeit der Blancpain Endurance Series in der „belgischen Eifel" statt. Das Team rhino's Leipert Motorsport setzte beim Ardennen-Klassiker einen Lamborghini Gallardo LP600 GT3 mit den 3 Portugiesen Ricardo Bravo, Lourenco Beirao da Veiga, Duarte Felix da Costa sowie dem Finnen Mika Vähämäki ein.

Die Startnummer 6 lag vor der Veranstaltung auf Platz 4 der Pro-Am Meisterschaft (Amateure teilen sich mit Profis das Fahrzeug), womit die Ziele des Teams bereits vor dem Rennen feststanden: Der Kampf ums Podium.

Beim Traditionsrennen, was bereits seit 1966 ausgetragen wird, standen dieses Jahr 62 Fahrzeuge am Start, 29 davon in der Pro-Am Kategorie. Neben dem Leipert-Lamborghini waren noch andere Hersteller wie etwa Audi, Aston-Martin, BMW, Ferrari, Ford, Mercedes AMG und Porsche vertreten. Nach einem verregneten Zeittraining qualifizierte sich der orange-schwarze Stier auf Gesamtposition 24 und als Elfter in der Klasse. Da man es im Zeittraining nicht auf die schnellste Rundenzeit, sondern eher auf die Vorbereitung der 24 Stunden abgesehen hatte, schaute man am Abend nach der Qualifikation in entspannte Gesichter.

Nach dem der Start dann am Samstag um 16 Uhr freigegeben wurde, konnte der Zuschauer den Eindruck gewinnen, dass es sich bei dem gebotenen Sport nicht um ein 24h Rennen sondern eher um ein 30 Minuten Sprint Rennen handelt. Startfahrer Duarte Felix da Costa hielt sich jedoch gekonnt aus allen Scharmützeln raus und übergab das Steuer nach einer Stunde an Ricardo Bravo, der im Anschluss gleich einen Doppel-Stint (2 Stunden) absolvierte. Nachdem Lourenco Beirao da Veiga und Mika Vähämäki ebenfalls fehlerfrei durch Ihren ersten Stint bei einem 24h Rennen kamen, war das erste Ziel erreicht: Nach 6 Stunden, der ersten „Etappe", wurde das Team auf P 17 gesamt und P 7 in der Klasse gewertet. Damit waren der #6 die ersten Punkte für die Meisterschaft sicher. Auch in den folgenden 6 Stunden und einigen Wetterkapriolen endete der Vorwärtsdrang des international besetzten Fahrzeugs nicht und so wurde das Team rhino's Leipert nach 12 Stunden Fahrzeit um 4 Uhr nachts auf P 11 gesamt und Position 4 in der Klasse gewertet. Die Nacht war damit überstanden.

Das Morgen-„Grauen" sollte für das Team dann tatsächlich wortwörtlich zu nehmen sein. Nachdem man bereits auf dem Weg zum angestrebten Podium in der Pro-Am Klasse war und zeitweise in den Top10 des Gesamtklassements lag, kam es um etwa 6 Uhr morgens zu einem technischen Defekt, der aber in wenigen Minuten wieder behoben war. Im Anschluss daran ging es wieder schnell nach vorne, um die verlorenen Positionen wieder gut zu machen. Dass der frühe Morgen seine Tücken hat, musste dann auch das Leipert-Fahrerquartett erfahren. Zum Ende eines sehr guten Stints verlor Duarte Felix da Costa die Kontrolle über den Lamborghini und schlug Ausgang „Rivage" in die Streckenbegrenzung ein. Der Wagen konnte daraufhin nicht wieder in die Box zurück gebracht werden, womit das Rennen dann nach knapp 16 Stunden beendet war.

Einhergehend mit dem Unfall kurz nach 7 Uhr in der Früh waren dann auch alle Hoffnungen auf eine Zielankunft und die damit verbundenen Meisterschaftspunkte vergeben. Nach der guten ersten Rennhälfte konnte man sich zumindest 9 weitere wichtige Punkte in der Meisterschaft sichern und liegt damit jetzt auf dem 5ten Gesamtplatz in der Pro-Am Wertung.

Ingo Leipert, Teamchef rhino´s Leipert Motorsport: „Der Ausfall ist unglaublich ärgerlich. Wir waren ohne Probleme durch die Nacht gekommen und das ist normalerweise die halbe Miete. Die Reparatur hat uns zwar wieder etwas zurückgeworfen, aber viele unserer Konkurrenten hatten auch mit teils wesentlich schwerwiegenderen Problemen zu kämpfen. Das gesamte Team hat einen super Job gemacht und sich von seiner besten Seite gezeigt. Ein Kompliment gilt auch unseren Fahrern Ricardo, Lourenco, Duarte und Mika. Sie haben sich auch bei widrigsten Witterungsbedingungen nicht aus der Ruhe bringen lassen und sind alle eine sichere Bank gewesen. Fehler können passieren, ich hoffe die Jungs bekommen jetzt wieder den Kopf frei und dann werden wir unseren Kampf um die Meisterschaft schon in 4 Wochen in Magny-Cours fortsetzen!"

Folgende Rennen Blancpain Endurance Series 2011: 27. August Magny Cours/FRA 9. Oktober Silverstone/GB

Team rhino´s Leipert Motorsport und Nils Mierschke konnten die Führung in der Division 2 der ADAC Procar auf dem Sachsenring verteidigen. Der 21-jährige erreichte den zweiten und dritten Rang in den beiden Rennen am Sonntag.

Schon von Beginn des Wochenendes an zeigte Mierschke im Ford Fiesta ST eine super Performance und sicherte sich am Samstagnachmittag die Pole-Position. In der Startaufstellung zum 1. Rennen stand er hinter einem langsamen Fahrzeug der Division 1 und wurde von diesem am Start eingebremst. Dadurch konnte Guido Thierfelder an den beiden Fahrzeugen vorbei und Mierschke musste sich mit Rang zwei zufrieden geben.

Das Spiel wiederholte sich auch im zweiten Lauf nach der Rennpause. Mierschke wurde am Start blockiert und Ulrike Kraft kam vorbei. Die Beiden lieferten sich während des gesamten Rennens spannende Zweikämpfe, Nils fand aber keinen Weg an der Ford Fiesta Pilotin vorbei. Wenige Minuten vor Ende des Rennens begann es so heftig zu regnen, dass die Rennleitung das Rennen vorzeitig abbrach.

Ingo Leipert, Teamchef Leipert Motorsport: „Nils hat einen sehr guten Job gemacht. Er hat leider in beiden Rennen eine schlechte Startposition erwischt. Trotz der spannenden Zweikämpfe hat er das Auto heil ins Ziel gebracht und damit auch die Tabellenführung verteidigen können."

Im belgischen Zolder geht es für die ADAC Procar vom 10.-12. Juni in die dritte Veranstaltung der Saison.

Racecalender 2011: 25. April Oschersleben 15. Mai Sachsenring 12. Juni Zolder / BEL 31. Juli Oschersleben 14. August Red Bull Ring / AUS 4. September EuroSpeedway Lausitz 18. September Assen / NL 2. Oktober Hockenheim

Für Team rhino's Leipert Motorsport steht bereits am kommenden Wochenende die nächste Veranstaltung an: Die zweite Runde der Blancpain Endurance Series im spanischen Navarra. Nach dem Auftakt im italienischen Monza soll auf dem 3,933 Kilometer langen Kurs ein Platz in den Top 5 eingefahren werden.

In Lamborghini Gallardo mit der Nr. 6 geht wieder das portugiesische Trio Ricardo Bravo, Laurenco Beirao de Veiga und Duarte Felix da Costa an den Start. Sie kennen die Strecke in Navarra vom Vorsaisontest mit dem Team. Das Fahrzeug Nr. 7 ist erneut mit dem Niederländer Olivier Tielemans und dem Finnen Mika Vähämäki besetzt – für beide Fahrer ist der spanische Kurs neu.

Ingo Leipert, Teamchef rhino´s Leipert Motorsport: "50% unserer Fahrer kennt die Strecke und durch den Test ist sie auch für uns kein Neuland mehr. Ein klarer Vorteil zu Monza. Deswegen sollte an diesem Wochenende auch eine Top-5-Platzierung drin sein. Der Lamborghini Gallardo hat eine gute Performance."

Die Veranstaltung beginnt am Samstag mit dem Freien Training und dem Pre-Qualifying. Am Sonntag finden dann das Qualifying und das Rennen statt.

Rennkalender 2011: 22. Mai Navarra/ESP 30. Juli Spa/BEL 27. August Magny Cours/FRA 9. Oktober Silverstone/GB

Für Team rhino´s Leipert Motorsport war es am Sachsenring ein Wechselbad der Gefühle. Für das Duo Dennis Vollmair/David Mengesdorf war die Strecke noch komplettes Neuland. Durch schwierige Bedingungen in den freien Trainings hatten die Beiden wenig Zeit, sich an den anspruchsvollen Kurs einzustellen. Mit Rang 16 im ersten Rennen und Platz 18 am Sonntag haben die beiden noch das Beste aus sich herausgeholt. Der Litauer Andzej Dzikevic stieß am Sachsenring neu zum Team dazu. Er fuhr zusammen mit Oleg Petrishin und überzeugte durch extrem schnelle Rundenzeiten.

Im ersten Rennen erwischte David Mengesdorf von der 17. Position einen guten Start und gewann gleich mehrere Plätze. Dann jedoch musste das Safetycar wegen eines Startunfalles für einige Runden ausrücken. Nachdem die Rennleitung das Rennen wieder freigegeben hatte, wurde Mengesdorf in einige Zweikämpfe verwickelt und übergab den Lamborghini Gallardo auf Position 15 liegend an Vollmair. Der 21-Jährige überquerte als 16. die Ziellinie. Beim Schwesterauto übergab Oleg Petrishin das Fahrzeug auf Position 30 liegend an Andrzej Dzikevic. Der Litauer fuhr die drittschnellste Rennrunde, hatte eine super Performance und konnte sich dabei auf den 24. Rang vorarbeiten.

Kurz vor dem Start des zweiten Rennens begann es in Strömen zu regnen, mit dem Blick in den Himmel konnte man nicht eindeutig feststellen, was da von oben noch so alles kommt. Das Team setzte somit auf Regenreifen für beide Fahrzeuge. Die ersten drei Runden wurden wegen der Bedingungen hinter dem Safetycar absolviert. Kaum war das Rennen freigegeben, pflügten Dzikevic und Vollmaier, die von den Rängen 23 und 29 starteten, durchs Feld und lagen nach acht Runden bereits auf den Positionen fünf und sechs. Leider musste Dzikevic eine Durchfahrtsstrafe wegen Missachtung der gelben Flaggen antreten und fiel auf 13 zurück.

Der Regengott hatte leider kein Einsehen und die Strecke trocknete recht schnell ab. Dadurch verloren die beiden Lamborghini Gallardo – noch auf Regenreifen unterwegs - noch einige Positionen, bis sich das Boxenstoppfenster dann endlich öffnete. Dzikevic übergab den Wagen an Petrishin, der das Rennen auf Platz 24 beendete. Das Team hatte dann beim Fahrerwechsel Mengesdorf/ Vollmair auch noch einige Schrecksekunden zu verkraften: Beim Wechsel von Regenreifen auf Slicks verloren sie durch einen Schlagschrauber, der versagte, wertvolle Sekunden und Mengesdorf kam als 29. aus der Boxengasse. Bis zum Ende des Rennens arbeitete er sich aber fulminant noch auf den 18. Rang vor.

Ingo Leipert, Teamchef rhino's Leipert Motorsport: „David und Dennis hatten es hier nicht einfach, da beide die Strecke nicht kannten. Das erste freie Training fand auch noch unter Mischbedingungen (nass/trocken) statt, durch die laufend gelbe und rote Flaggen geschwenkt wurden. Auch im zweiten Training kamen die Beiden nicht viel zum Fahren. So gingen sie unter schwierigen Voraussetzungen ins Zeittraining und in die Rennen. Dafür haben beide aber einen sehr guten Job gemacht. Man erkennt, dass es vorwärts geht. In Zolder wird sich das auch in den Ergebnissen niederschlagen. Andrzej Dzikevic war richtig schnell unterwegs – in beiden Rennen."

Die Läufe fünf und sechs finden vom 10. – 12. Juni 2011 im belgischen Zolder statt.

Rennkalender 2011: 23.04.- 25.04.2011 Oschersleben 12.05.- 15.05.2011 Sachsenring 10.06.- 12.06.2011 Zolder (B) 08.07.- 10.07.2011 Nürburgring 12.08.- 14.08.2011 Red Bull Ring (A) 16.09.- 18.09.2011 Assen (NL) 30.09.- 02.10.2011 Hockenheim