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Die Saison der FIA GT3 EM endete für das Team rhino´s Leipert Motorsport mit einem Heimspiel. Auf dem Nürburgring kämpfte das deutsch/österreichische Duo David Mengesdorf und Hari Proczyk in den letzten beiden Läufen um die Plätze in den Top3. Sie sicherten sich im orange/schwarzen Lamborghini Gallardo mit den Positionen sechs und zwei schlussendlich den dritten Gesamtrang in der Europameisterschaft.

rhino´s Leipert Motorsport hatte gute Chancen, weiter vorne in der Tabelle zu landen und Mengesdorf legte mit dem zweiten Rang zu Beginn des ersten Rennens auch einen guten Grundstein. Allerdings stellten die Mechaniker beim Fahrerwechsel einen schleichenden Plattfuß fest und mussten den Reifen wechseln. Das Duo fiel dadurch auf den sechsten Rang zurück. Einen Tag später überquerten sie als Zweite die Ziellinie. In der Endabrechnung fehlten nur fünf Zähler zum Vize-Titel.

Trotzdem eine beeindruckende Leistung von rhino´s Leipert Motorsport und den beiden Piloten Mengesdorf und Proczyk. Schließlich hatten die beiden, ganz im Gegensatz zu ihrer Konkurrenz, an den ersten beiden Läufen nicht teilgenommen. Von zehn bestrittenen Rennen kletterten sie acht Mal auf Podium und sorgten somit für einen beeindruckenden Bestwert in der Meisterschaft!

Den zweiten Lamborghini pilotierten auf dem Nürburgring der Tscheche Eduard Leganov und der Finne Marko Vähämäki. Sie beendeten das Rennen am Samstag auf dem achten Rang. Am Sonntag schied Vähämäki nach einem Unfall in der zweiten Runde frühzeitig aus.

„Der dritte Gesamtrang in der Fahrer und Teamwertung ist auf jeden Fall ein gutes Ergebnis und sicher eines der Highlights für uns dieses Jahr. Schließlich haben David und Hari nicht an allen Rennen teilgenommen. Aber es ist trotzdem Schade, dass uns der zweiten Platz so knapp entgangen ist", so rhino´s Leipert Teamchef Ingo Leipert. „Trotz des Reifenschadens kann ich nichts gegen den Pirelli-Reifen sagen. Eine Woche zuvor waren wir mit dem ADAC GT Masters auf dem Nürburgring und mit den Yokohama-Reifen noch 2,1 Sekunden langsamer!"

Am kommenden Wochenende reist das Team rhino´s Leipert Motorsport zum Saisonfinale des ADAC GT Masters auf den Hockenheimring.

Pressemitteilung - 24h Paul Ricard @24H Series

Leipert Motorsport: Der Lamborghini Huracán Super Trofeo hat seine Feuertaufe beim ersten 24h Rennen mit Bravour bestanden Am letzten Wochenende setzte Leipert Motorsport erstmalig einen Lamborghini Huracán Super Trofeo bei einem 24h Rennen ein. Unter der heißen Sonne Südfrankreichs auf dem Circuit Paul Ricard hat der Huracán eindrucksvoll gezeigt, dass er als Langstreckenfahrzeug bestens geeignet ist.

An den Start gingen für das langstreckenerfahrene Motorsportteam aus Wegberg das französischsprachige Amateurfahrer-Quartett  Jean-Charles Perrin (CAN), Franck Leone-Provost (F), Lionel Amrouche (F) und Jerome de La Chapelle (F). Bereits in den freien Trainingssitzungen am Donnerstag und Freitag bei rund 34 Grad Außentemperatur  lief alles rund. Die 4 Fahrer kamen sehr gut mit dem Lamborghini Huracán Super Trofeo auf der heißen südfranzösischen Rennstrecke zurecht und der italienische Rasserennwagen wurde zum permanenten Fotoobjekt etlicher Motorsportfreunde an der Strecke und in der Box.

Das Qualifying am Freitagnachmittag bescherte dem Team dann auch einen 4. Startplatz in der Klasse SP2. Da aber nicht immer alles so glatt läuft, wie man sich das wünscht, setzte die Rennleitung den Huracán in der Startaufstellung am Samstag auf die drittletzte Startreihe zurück, da der Veranstalter bis zum Start des Qualifyings am Freitagnachmittag auf Grund eines Softwareproblems nicht alle Daten aus dem Fahrzeuglogger auslesen konnte.

Team und Fahrer nahmen die Entscheidung des Rennleiters enttäuscht hin und konzentrierten sich auf Wiedergutmachung der Situation. Das gelang dann auch eindrucksvoll wie das heiße Messer durch weiche Butter. Nach den ersten 4 gefahrenen Stunden hatte sich der Lamborghini Huracán Super Trofeo mit Perrin, Amrouche, Leone-Provost und de La Chapelle von Startplatz 53 gesamt auf Platz 18 (P4 in Klasse SP2) vorgekämpft.

Auf Grund der extrem hohen Außentemperaturen hatte sich das Team dazu entschieden, die vier Amateurfahrer während der Tagstunden die Fahrer jeweils nur einen Stint fahren zu lassen; d.h. nach dem Stint von ca. 1 Stunde ein Tankstopp und dann zum Fahrer- und ggfs. Reifenwechsel an die Box. Das lief auch alles reibungslos. Während der Nachtstunden fuhren die Fahrer dann jeweils Doppelstints.

In den frühen Morgenstunden - auf Platz 19 gesamt (P4 in Klasse SP2) liegend -  ließ plötzlich der Bremsdruck nach. Beim Boxenstopp stellte das Team fest, dass die Bremsleitung am linken Bremssattel undicht war. Diese wurde wahrscheinlich durch äußere Einwirkung beschädigt. Im Zuge des Boxenstopps wurde der Huracán dann gleichzeitig noch auf weitere Mängel untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass die Manschette der linken Antriebswelle defekt war. Das Team wechselte den Bremssattel sowie die Antriebswelle und der Huracán konnte nach ca. 50 minütiger Standzeit wieder am Rennen teilnehmen.  Durch die Reparaturzeit ging das Fahrzeug auf Platz 46 gesamt liegend wieder ins Rennen und schaffte die Glanzleistung, nach gesamt 19 Fahrstunden - trotz fast 1 stündiger Reparaturzeit - die Position 3 der SP2 Klasse einzunehmen.

In der 23. Fahrstunde kam der Fahrer dann zu einem nicht geplanten Boxenstopp rein, da er ein Problem am Fahrzeug hinten links befürchtete. Nach Begutachtung des Schadens wechselte das Team Bremsscheibentöpfe, Bremsscheiben, Mitnehmerpinne und eine Felge. Durch diesen ca. 20 minütigen unfreiwilligen Boxenstopp verlor man die fast schon sichere Podiumsplatzierung und musste sich mit P4 der Klasse SP2 zufrieden geben. Teamchef Ingo Leipert: "Der erste Einsatz eines Lamborghini Huracán Super Trofeo in einem Langstreckenrennen war trotz der kurz vor Rennende verlorenen Podiumsplatzierung ein voller Erfolg. Nach ca. 4000 gefahrenen Kilometern und  mit Erreichen der Zielflagge steht fest, dass der Huracán Super Trofeo ein standfestes Langstreckenfahrzeug ist, dass sich in allen Bereichen mit anderen Herstellern messen  kann. Lamborghini hat bei der Entwicklung des Fahrzeugs perfekte Arbeit geleistet. Die Zusammenarbeit mit der Lamborghini Crew und der Ersatzteilversorgung vor Ort in Paul Ricard hat auch beispielhaft funktioniert. Bedanken möchten wir uns auch bei unseren vier sympathischen Fahrern J.C. Perrin, Lionel  Amrouche, Franck Leone-Provost und Jerome de La Chapelle, die mit uns zusammen das erste 24h Rennen auf dem Huracán  absolviert haben und uns dabei eindrucksvoll gezeigt haben, was mit dem neuen Produkt aus dem Hause Lamborghini im Langstreckensport alles möglich ist."

Nach diesem ersten erfolgreichen Langstreckenrennen mit dem Lamborghini Huracan Super Trofeo wird das Team den Huracán auch definitiv beim kommenden 24h Rennen in Barcelona @24H SERIES einsetzen.

 

rhino´s Leipert Motorsport ist nicht nur in Sportwagenserien unterwegs. Das Team aus Wegberg setzt auch einen Ford Fiesta ST in der Division 2 der ADAC Procar ein und hier verlief der Saisonstart in der Motorsportarena Oscherleben sehr erfolgreich. Niels Mierschke gewann auf Anhieb beide Rennen am Sonntag und sicherte sich damit die Führung in der Tabelle.

Im Qualifying am Samstag hatte sich Mierschke noch mit dem zweiten Rang zufrieden geben müssen. Der Start zum ersten Lauf am Sonntagmittag verlief äußert chaotisch und hätte ihn fast das Rennen gekostet, als er von einem Konkurrenten berührt wurde. Doch er konnte den Fiesta abfangen und lag vorerst auf Position drei. Schnell kämpfte er sich auf den zweiten Platz zurück und profitierte später von einem technischen Problem beim führenden Guido Thierfelder. Mierschke gewann und nahm damit auch die Pole-Position für den zweiten Lauf ein.

Auch hier war der Start äußert heikel, da ein Konkurrent seinen Motor abgewürgt hatte und stehenblieb. Mierschke konnte zum Glück über die Wiese ausweichen und kam trotz des kleinen Umweges als Führender der Division 2 aus der ersten Kurve. In den folgenden Runden baute er seinen Vorsprung immer weiter aus und machte den Doppelsieg perfekt.

rhino's Leipert Teamchef Ingo Leipert: „Niels hat in den ersten beiden Rennen in der ADAC Procar eine wirklich fehlerlose Leistung abgeliefert. Das war ein wirklich sehr erfolgreiches Wochenende für ihn und für uns. Dass er gleich als Tabellenführender aus Oschersleben abreist, damit hatten wir nicht gerechnet."

Der 21-jährige Mischke ist ein echter Tourenwagensportler. Seine „Ausbildung" machte er im Dacia Logan Cup und zwei Jahre im ADAC VW Polo Cup. Bereits vergangene Saison ging er bei einzelnen Läufen der ADAC Procar an den Start.

Die ADAC Procar Serie ist in zwei Divisionen aufgeteilt. In der Division 1 werden die Fahrzeuge Super 2000, nach dem Vorbild der WTCC mit 1,6 Liter Turbomotoren zusammengefasst. Die kleineren Autos der Division 2 bieten rund 185 PS und 1,6 Liter Hubraum. Die Piloten fahren am Samstag in einem 30-minütigen Qualifying die Startaufstellung für Rennen 1 aus. Rennen 1 dauert 20 Minuten, im Anschluss steht den Teams eine Reparaturpause von 15 Minuten in der Boxengasse zur Verfügung. Direkt danach geht es ins 20-minütige Rennen 2. Für die Startaufstellung wird der Zieleinlauf von Rennen 1 herangezogen.

Rennkalender 2011: 25. April - Oschersleben 15. Mai - Sachsenring 12. Juni - Zolder / BEL 31. Juli - Oschersleben 14. August - Red Bull Ring / AUS 4. September - EuroSpeedway Lausitz 18. September - Assen / NL 02. Oktober - Hockenheim

Das Team rhino´s Leipert Motorsport erlebte in der ADAC Procar auf dem österreichischen Red Bull Ring ein sehr erfolgreiches Wochenende. Von der Pole-Position aus konnte Nils Mierschke im Ford Fiesta ST die Läufe neun und zehn der Division 2 gewinnen. Er verkürzte damit den Rückstand auf Guido Thierfelder in der Tabelle auf sechs Punkte.

Obwohl die Regenwolken tief zwischen den Bergen über der Rennstrecke hingen, blieb das Qualifying vom Regen verschont. So sicherte sich Mierschke auf trockener Fahrbahn die Pole-Position in der Division 2. Zu den beiden Rennen am Sonntag hatte das Wetter gewechselt und die Sonne schien vor blauem Himmel. Kurz nach dem Start musste sich der 21-Jährige zwar Thierfelder geschlagen geben, doch zur Mitte des Rennens eroberte er die Führung zurück und gewann.

So startete er ins zweite Rennen von der Pole und konnte sich gleich nach dem Erlöschen der Startampel von seinen Verfolgern absetzen. Dieses Mal konnte ihn Thierfelder nicht unter Druck setzen und Mierschke schnappe sich den zweiten Sieg.

In der Tabelle liegt Mierschke mit 76 Punkten hinter Thierfelder, der 82 Zähler auf seinem Konto hat. In drei Wochen finden die Läufe elf und zwölf auf dem EuroSpeedway Lausitz statt.

Ingo Leipert, Teamchef rhino´s Leipert Motorsport: „Nils hat einen ganz tollen Job gemacht. Pole-Position und zwei Siege – besser hätte es nicht laufen können. Zudem hat er sich nicht aus der Ruhe bringen lassen, als ihn Thierfelder überholt hatte. Er hat gekontert und sich somit den Sieg geholt. Auf dem Lausitzring greifen wir wieder an und wollen wieder an die Spitze der Gesamtwertung!"

Rennkalender 2011: 25. April Oschersleben 15. Mai Sachsenring 12. Juni Zolder / BEL 31. Juli Oschersleben 14. August Red Bull Ring / AUS 4. September EuroSpeedway Lausitz 18. September Assen / NL 2. Oktober Hockenheim